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Geschichte bis 2000

Nach aufliegenden Unterlagen kann das Gründungsjahr der freiwilligen Feuerwehr Altlengbach mit 1880 angenommen werden.  Ab 1895 sind geschichtliche Aufzeichnungen in Form von Feuerwehrprotokollen vorhanden, welche interessante Aufschlüsse über die Tätigkeit und Aufbauarbeit unserer Wehr geben, und sowohl Inflation als auch Notzeiten widerspiegeln. 

10.03.2000

Die Hochwasserkatastrophe vom 10.07.1999 machte einen Großteil des vorjährigen Einsatzgeschehens aus. Die Jugendarbeit betrug im Vorjahr 2.192 Stunden. Pfarrer Mag. Wieslaw TRACZ tritt der Feuerwehr als Feuerwehrkurat bei. Kommandant HBI Walter KOBERGER gibt bekannt, dass er nach 30-jähriger Tätigkeit ab der nächsten Funktionsperiode nicht.

19.03.1999

Der Feuerwehrkommandant bedankt sich bei der Gemeinde für die neue Gasheizung im Feuerwehrhaus.

06.03.1998

Gedenken an unseren Kameraden Josef REITZ, der am 26.04.1997 tragisch ums Leben kam. Der Hochwassereinsatz von Juli 1997 sowie der Tankwagenbrand am 23.04.1997 auf der A 21 erforderten die ganze Kraft und Einsatzbereitschaft unserer Wehr. Das neue Kleinlöschfahrzeug (Preis ca öS eine Million), im Vorjahr angekauft, ist schon zur Gänze bezahlt. Jugendführer Richard KRAUS übergibt aufgrund seines Wohnsitzwechsels die Feuerwehrjugend an Jürgen HOFBAUER.

14.03.1997

Das Kleinlöschfahrzeug VW LT 40 wird an die FF Hernleis (Weinviertel) verkauft. Totengedenken – ganz besonders an den Präsidenten des Österr. Bundesfeuerwehrverbands Sepp KAST und an unser Ehrenmitglied Professor Dr. Adolfine STRAKA.

19.01.1996

Große Trauer um die am 24.06.1995 bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückten jungen Feuerwehrkammeraden Erich BADSTÖBER und Peter KRAUS. Trotz dieses schweren Verlustes erreichte die Wettkampfgruppe mit den jungen Kameraden bei den Landesfeuerwehrleistungsbewerben 7 Leistungsabzeichen in Silber. Bei der Wahl werden Kommandant Walter KOBERGER und sein Stellvertreter Gottfried BECKER mit großer Mehrheit wieder gewählt. Verwalter Johann DONNER lässt sich nach 25-jähriger Verwaltertätigkeit in die Reserve überstellen und übergibt die Feuerwehrverwaltung an Rudolf NOLZ. Johann STEINBÖCK wird zum Kassenverwalter bestellt.

24.02.1995

Abteilungsinspektor Anton RUDOLF erhält eine Ehrenurkunde und wird zum Ehrenmitglied ernannt. VM Rudolf NOLZ hat im Jahre 1994 als erstes Feuerwehrmitglied das Funkleistungsabzeichen in Gold erworben und erhält dafür eine Florianistatue. Ein neues Kleinlöschfahrzeug Mercedes Sprinter wird statt des verkauften VW LT 40 angekauft.

18.02.1994

Die Feuerwehrjugendgruppe hat beim Wissenstest 3 silberne und 2 bronzene Abzeichen erworben. Weiters hat die Feuerwehrjugend im Jahre 1993 1.120 Jugendarbeitsstunden geleistet.

12.02.1993

KFZ-Spengler Meister Karl CERNY wird in Würdigung seiner großen Verdienste um die FF Altlengbach zum Ehrenmitglied ernannt. HLM Erich BADSTÖBER übergibt an LM Richard KRAUS die Feuerwehrjugend.

14.02.1992

Dem früheren Abschnittsfeuerwehrkommandanten Ehrenbrandrat Dir. Stefan GOLEMBIOWKSI wird in Anbetracht seiner hervorragenden und langjährigen Verdienste die Ehrenmitgliedschaft der FF Altlengbach verliehen. Ferner wird allen Feuerwehrmännern für die Einsatztätigkeit beim Hochwasser 1991 gedankt.

25.01.1991

Bei der Wahl des Kommandanten und seines Stellvertreters werden Walter KOBERGER und Gottfried BECKER mit überwältigender Mehrheit wieder gewählt. Der Feuerwehrkommandant würdigt die Hervorragende Jugendarbeit unter HLM Erich BADSTÖBER. Der Groß-Tank wird auf ein neues Fahrzeug Marke Scania P 113 HK aufgebaut. Weiters wird ein Lastfahrzeug mit Bergekran und Rettungskorb angekauft.

10.02.1989

Kommandant Walter KOBERGER überreicht an Altbürgermeister Karl LEIDENFROST die Urkunde über die Ernennung zum Ehrenmitglied und würdigt seine großen Verdienste.

29.01.1988

Kommandant Walter KOBERGER dankt für die zahlreichen mit dem neuen Rüstlöschfahrzeug 2000 durchgeführten Übungen. Die Feuerwehrjugend hat mittlerweile 12 Mitglieder. Von der FF Altlengbach werden Pickerl mit den Notrufnummern an die Einwohner ausgegeben.

24.01.1986

Geistlicher Rat Pfarrer Martin SCHMIDT wird zum Ehrenmitglied ernannt, da er der FF große Dienste erwies. OFM Martin ENGELMANN hat im Jahre 1985 als erstes FF Mitglied das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold errungen und erhält dafür eine Florianistatue. Ein Rüstlöschfahrzeug Steyr 15 S 21 wird von der Firma Rosenbauer um ca. öS 3.000.000 angekauft.

13.04.1985

Gründung der Feuerwehrjugendgruppe unter den Jugendführern Erich Helmut RABICH und Konrad NEUBAUER. Ein Kommandofahrzeug (VW- Bus Caravelle) wird bestellt.

05.05.1984

Ehrenkommandant Altbürgermeister Franz MAYR wird zum Ehren- Hauptbrandinspektor befördert. Bürgermeister Karl LEIDENFROST hält anlässlich des 40. Geburtstages von Feuerwehrkommandanten Walter KOBERGER eine Festansprache und bedankt sich bei ihm für die bisher erbrachten Leistungen, wie den Neubau des Gerätehauses, den Ankauf des Tanklöschfahrzeuges 2000, des Großtankfahrzeuges 7200 l, des Kranfahrzeuges und schließlich für die Erweiterung des Gerätehauses.

26.02.1983

Professor Dr. Adolfine STRAKA wird als erste Dame Ehrenmitglied der FF Altlengbach, da sie durch Servitutsgewährung auf ihrem Grundstück den Feuerwehrhauszubau ermöglicht hat. Die Abhaltung der 1. Wein Kost der FF Altlengbach wird beschlossen.

16.12.1981

Die FF wird sich am Volksfest des Sportvereines Altlengbach in der Zeit vom 25. Bis 27. Juni 1982 beteiligen. Dachdeckermeister Rudolf HERBICH wird wegen seiner großen Verdienste um die FF Altlengbach zum Ehrenmitglied ernannt. Kaufmann Karl FUCHS wird zur Jahreshauptversammlung als Ehrengast eingeladen, da er schon sehr viel für die FF geleistet hat.

23.01.1981

Zimmerermeister Ing. Rudolf SULZER wird in Würdigung seiner großen Verdienste zum Ehrenmitglied der FF Altlengbach ernannt. Gemeindearzt Dr. Alois SCHWEIGHOFER wird als neues Feuerwehrmitglied angeworben.

29.08.1980

Die FF Altlengbach feiert am 14. September 1980 ihr 100-jähriges Bestandsjubiläum. Die Gemeinde übergibt der Feuerwehr eine 18 Meter lange Anhängeleiter als Jubiläumsgeschenk. Als Patinnen fungieren Frau Hildegard SULZER für die Anhängeleiter und Frau Ruth BRENNIG für das Großtankfahrzeug 7200 l Mercedes-Benz.

01.03.1980

Robert EINSIEDL sen., wird als Ehrenmitglied aufgenommen. Weiters wird die FF in Hinkunft eine Altpapiersammelaktion durchführen, um die Feuerwehrfinanzen aufzubessern.

24.03.1979

Im Jahre 1978 hat die Feuerwehr Altlengbach rund 1,3 Millionen Liter Wasser zu den Häusern geführt. Weiters wurden 300 technische und 5 Brandeinsätze verzeichnet. Oberstraßenmeister Inspektor Johann KUBISCHKA wird zum Ehrenmitglied der FF Altlengbach ernannt.

02.06.1978

Für die bei einer Gasexplosion in St .Pölten verunglückten Feuerwehrmitglieder wird eine Sammlung durchgeführt.

18.03.1978

Spengler Meister Walter KALOUSEK wird wegen seiner Verdienste um die FF Altlengbach zum Ehrenmitglied ernannt.

11.02.1977

Gemeindearzt Medizinalrat Dr. Fritz HINRICHS wird in Würdigung seiner Verdienste um die FF Altlengbach zum Ehrenmitglied ernannt. Es wird der Ankauf eines Großtanklöschfahrzeuges beschlossen, da die Wasserknappheit immer größer wird.

19.03.1976

Landeshauptmann ÖKR Andreas MAURER dankt für den Hochwassereinsatz 1975. Baumeister Adolf KOSTROHN wird in Würdigung seiner großen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt, da er den Feuerwehrhausplan kostenlos zeichnete und auch sonst die FF großzügig unterstützte.

23.01.1976

Die Wahl des Kommandanten erbringt das gleiche Ergebnis wie in der vorangegangenen Periode: Kommandant Walter KOBERGER, Kdt.StV. Johann STEINBERGER.

16.07.1972

Weihe des Tanklöschwagens und Einweihung des Gerätehauses.

16.12.1971

Durch Holz- und sonstige Spenden konnten für den Feuerwehrhausbau öS 98.445 aufgebracht werden.

03.04.1971

Ein Tanklöschfahrzeug 2000 (ROSENBAUER, 820.000 Schilling) wird angekauft. Ebenso wird eine Schmutzwasserpumpe angekauft und zur Finanzierung dieser Anschaffungen ein Sommerfest abgehalten.

31.01.1971

Walter KOBERGER wird zum neuen Feuerwehrkommandanten gewählt. Kurz nach der Wahl beginnt der Bau des neuen Feuerwehrhauses.

11.07.1968

Folgende Jungmänner (Probefeuerwehrmänner) werden angelobt. Walter KOBERGER, Rudolf BUCHBERGER, Johann DONNER, Ferdinand BREITENECKER, Heinz HOFBAUER, Rudolf FISSELBERGER, Johann LAISTER, Michael BACHTRÖGLER, Hubert FISSELBERGER sen., Erich BADSTÖBER, Ferdinand KÖSTNER, Gottfried BECKER. Damit ist die Mitgliederknappheit weitgehend beseitigt.

04.06.1967

Geistl. Rat Johann MOLD, langjähriger Pfarrer in Altlengbach, feiert sein 50-jähriges Jubiläum. Die FF Altlengbach beteiligt sich an der Feierlichkeit.

21.04.1966

Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf TEIX wird zum Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Altlengbach ernannt.

28.02.1965

Kommandant Bürgermeister Franz MAYR wird beim Bezirksfeuerwehrtag in Neulengbach zum Bezirksfeuerwehrrat und Abschnittskommandanten gewählt.

21.03.1964

Der bisherige Kommandant-Stellvertreter Bürgermeister Franz MAYR wird einstimmig zum neuen Feuerwehrkommandanten gewählt. Johann STADLMANN wird zum Kommandant-Stellvertreter gewählt.

27.04.1963

Der Feuerwehrhauptmann Ernst KOBERGER, welcher sich große Verdienste um die Freiwillige Feuerwehr Altlengbach erworben hat, stirbt.

20.01.1962

Beim Brandeinsatz Burgweg erleidet das alte Löschfahrzeug einen Differenzialschaden. Ein neues Feuerwehrauto (OPEL Blitz, 1,9 t) muss noch im Herbst 1961 bestellt werden.

21.04.1961

Die Wettkampfgruppe erreicht das bronzene Leistungsabzeichen.

22.04.1960

Es finden Landesfeuerwehrwettkämpfe in Mistelbach statt. Zwei ältere Kameraden erklären sich mitzuwirken, damit die Gruppe vollständig ist.

07.03.1959

Hauptmann Ernst KOBERGER wird wieder gewählt. Aufgrund der starken Abwanderung waren nur mehr 16 Mitglieder bei dieser Wahl anwesend.

27.04.1957

Die Tragkraftspritze ist die modernste im Bezirksverband Neulengbach.

28.04.1956

Der Ankauf einer Tragkraftspritze wird beschlossen. Preis: 30000 Schilling.

25.04.1953

Hauptmann KOBERGER berichtet, dass die Sirene fertig montiert ist und jeden Sonntag um 12 Uhr die Sirene 3 Minuten in Betrieb gesetzt wird.

01.04.1950

Nach Kriegsende (1945) war die Freiwillige Feuerwehr Altlengbach ohne Geräte, Autospritze, Helme, Gurte, Uniformen, etc.. In den letzten fünf Jahren wurde neu aufgerüstet und auch das Spritzenhaus gestrichen und in Ordnung gebracht.

11.09.1948

Schulleiter Michael HÄUPL wird als neues Mitglied aufgenommen und gleichzeitig mit der Stelle des Schriftführers betraut. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich um den Vater des jetzigen Wiener Bürgermeisters.

02.02.1947

Der Feuerwehrball 1947 findet statt und dürfte dieser der 1. Feuerwehrball nach 1945 in Altlengbach gewesen sein.

23.11.1946

Zu Feuerwehrfunktionären wurden gewählt: 

Ernst KOBERGER zum Hauptmann (Kommandant) 

Franz MAYR zum Hauptmann-Stellvertreter 

Franz PÖTSCHMANN zum Kassier 

Josef BREITENECKER zum Schriftführer 

Julius GARNIE zum Spritzenmeister  

Josef GNANT zum Spritzenmeister-Stellvertreter 

Andreas REITZ zum 1. Steiger 

Robert ZINSMAIER zum 2. Steiger 

Georg SCHOBER zum Zeugwart 

Leopold SUMERAUER zum Zeugwart-Stellvertreter

1936-1945

Die Feuerwehrprotokolle enden mit 31.12.1935 und beginnen erst wieder gegen 1947. Das 1929 angekaufte Feuerwehrauto wird 1945 von der Besatzungsmacht beschlagnahmt und steht dann als Wrack in einem Feld bei Sankt Pölten. Identifiziert als solches wird es an seiner Beschriftung.

15.05.1928

Die Wasserleitung der Freiwilligen Feuerwehr Altlengbach wird derart teuer, dass beschlossen wird, diese an die Gemeinde Altlengbach zu übergeben.

12.09.1925

Die Feuerwehrkapelle Altlengbach wird gegründet. Die Kapelle ist jedoch ein eigener Verein, hat aber den Namen Feuerwehrkapelle Altlengbach zu führen.

03.05.1924

Der Ankauf einer Sirene und einer vierrädrigen Motorspritze wird beschlossen.

14.01.1923

Eine Eintrittskarte für den an diesem Tage im Gasthaus Koberger stattfindenden Feuerwehrball kostet 5000 Kronen.

16.04.1917

15 der 27 Feuerwehrmitglieder rücken in den Krieg ein.

08.06.1913

Es wird einstimmig beschlossen, an die Gemeinde Altlengbach Wasser aus der Feuerwehrwasserleitung zu Trink- und Nutzzwecken abzugeben.

16.04.1910

Die Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Altlengbach tritt dem niederösterreichischen Sanitätsverband bei.

18.09.1909

Die Freiwillige Feuerwehr und Rettungsabteilung Altlengbach beschließt den Bau einer Wasserleitung und Aufstellung eines Hydrant beim Spritzenhaus. Besonders ist hervorzuheben, dass der Bau von Wasserleitungen durchwegs nur von Gemeinden durchgeführt wurde.

1907-1908

Nachdem eine Staatstelefonanlage Altlengbach-Christophen-Neulengbach hergestellt wurde und der Vertrag (k.k. Post-Direction) ablief und nicht mehr verlängert wurde, beschließen die 3 Feuerwehren als Abonnementstationen beizutreten.

13.06.1907

Die Freiwillige Feuerwehr Altlengbach führt nunmehr bis 1945 die Bezeichnung "Freiwillige Feuerwehr und Rettungsabteilung Altlengbach".

13.06.1907

Frau von BALTAZZI schenkt der Freiwilligen Feuerwehr Altlengbach den Rettungswagen. Folgende Herren melden sich zur Sanität:
L. DANGL, Johann WAGNER, Gustav HICKE, Rudolf KROPP und H. ECKSTEIN.

23.03.1907

Die Freiwillige Feuerwehr Altlengbach beteiligt sich, über Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Pressbaum, bei der Grundsteinlegung der Kirche in Pressbaum, bei welcher auch Kaiser Franz Josef anwesend war.

08.08.1904

In der Vollversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altlengbach wird die Eröffnung des neuen Spritzenhauses für den 28.09.1904 festgelegt.

10.02.1904

Eine Skizze zum Bau eines neuen Spritzenhauses wird der Generalversammlung der FF Altlengbach vorgelegt und einstimmig als geeignet befunden.

21.11.1903

Das alte Spritzenhaus wird für 2000 Kronen verkauft.

20.08.1903

Es wird erstmals in einer Feuerwehrsitzung über die Gründung einer Sanitätsgruppe (Rettungsabteilung) in Altlengbach gesprochen.

21.02.1897

Eine Saug- und Druckpumpe wird zum Preis von 800 Gulden angekauft. Dieses Gerät hatte natürlich noch keinen Motorantrieb und musste daher von den Feuerwehrmännern betätigt werden.

19.02.1895

wurde die Herstellung einer telefonischen Verbindung mit Neustift-Innermanzing beschlossen. Dabei handelte es sich um eine der Feuerwehr gehörende Telefonanlage. Ein Jahr darauf wurde sie nach Brand Laaben erweitert.

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